Lisa liebt Halsschmerzen – NICHT!

Ich hab einen Hals! Leider im wahrsten Sinne des Wortes. Halsschmerzen seit fünf Tagen, die Teil eines grippalen Infekts waren und es immer noch sind! Halsschmerzen braucht einfach niemand! Schmerzen braucht niemand! Das steht schon mal mega fest! Während ich hier wie in Rage diverse Buchstaben auf der Laptoptastatur tippe, wird mein Hals von einem eher unprofessionellen Halswickel gekühlt. (Papas Geheimtipp und letzte Hilfe vor dem Antibiotikum!)

Einige kleinere Wehwehchen ertrage ich echt gut, aber bei Halsschmerzen bin ich wehleidig. Weil aber auch einfach KEIN Schmerzmittel hilft!!!!! Bei Kopfschmerzen (da bin ich leider Profi) nehme ich (natürlich) Kopfschmerztabletten. Wenn es nicht gerade Migräne ist, verschwinden die Kopfschmerzen dann auch recht schnell. Im Laufe der Jahre hat man „seine“ Marke gefunden und kennt sich hervorragend mit der richtigen Dosierung aus. Aber bei Halsschmerzen ist es irgendwie anders. Die Halsschmerztabletten entpuppen sich als blöde Lutschbonbons. Blöd deshalb, weil ich noch KEIN Lutschbonbon gefunden habe, das die Halsschmerzen tatsächlich vertreibt und bekämpft.

Meiner Meinung und Erfahrung nach gibt es drei Arten von Lutschbonbons, die (angeblich) gegen Halsschmerzen helfen: Erstens, leckere Lutschbonbons, die nach Zitrone schmecken. Diese helfen aber minus Dreitausend, also gar nicht. Dann gibt es Lutschbonbons, die überhaupt nicht schmecken. Diese würden vielleicht helfen, man rückt aber leider nicht zu dem Stadium des Heilens vor, weil die Bonbons ja nicht schmecken! Die dritte Variante sind Lutschbonbons, die betäuben. Jaaaaaaa, sie betäuben, aber nicht den Hals, sondern die Zunge, den Gaumen oder irgendwas anderes im Mund. Sie betäuben aber NICHT den Hals mit seinen Schmerzen.

Tja und jetzt sitz ich hier und muss meiner Wut auf die Halsschmerzen freien Lauf lassen! Normalerweise verschwinden die Halsschmerzen bei mir recht schnell. Glücklicherweise. Aber dieses Mal fühlen sie sich ganz wohl in meinem Körper und bleiben. An vergleichsbare Halsschmerzen kann ich mich nur während meiner Kindheit erinnern:

Es war Sommer. Meine Schwester und ich hatten beide eine fette Sommergrippe. Als es uns wieder besser ging und uns die Sonne vom Sofa lockte, spielten wir im Garten, trotz Halsschmerzen. Wir warfen uns den Ball zu. Um das Spiel aufzupeppen erfanden wir eine Bestrafung: „Wer den Ball nicht fängt, muss 10 Mal schlucken!“ (Sexgehirn bitte aus!) Und so standen wir auf der Terrasse, pfefferten uns den Ball um die Ohren und hofften darauf, dass der andere nicht fängt. Eigentlich komisch (und ein bisschen masochistisch wenn man will), denn wir mochten und mögen uns noch immer sehr und wollten sicherlich keinen Schaden für die andere. Aber diese Halsschmerzgeschichte verpackten wir einfach spielerisch, dann war es wohl halb so schlimm.

In diesem Sinne, ich mach mir mal einen neuen, kalten Halswickel.

Lisa ♥ Halsschmerzen – NICHT! Aber wer schon!?

 

 

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