Lisa liebt Camping … ja genau C A M P I N G

Lisa liebt Camping

Camping und Lisa passt ungefähr genauso zusammen wie warme Wüste und kalte Arktis. Nämlich überhaupt GAR NICHT! Freunde von mir wissen, dass ich es wirklich hasse zu zelten! Meine Mini-Zeltabenteuer sind ungefähr so in meinem Hirn verankert: Kalte Nächte auch im wärmsten Schlafsack, frieren, sich aus dem Schlafsack pellen, weil man das x-te Mal zur Toilette muss (eine meiner Schwächen), frieren, bibbern, wieder zurück in den Schlafsack, kalte Füße, ultrakalte Nase, unbequeme Luftmatratzen, laut schnarchende Mitzelter, Haare, die nach Lagerfeuer stinken, klamme Klamotten, Ekelviecher aka Mücken und Motten, frieren, umständliches Umziehen im Zelt, ups, keine Luft mehr in der Luftmatratze … ich könnte endlos so weiter machen.

Und dann passierte es. Meine Schwiegereltern kauften sich ein Wohnmobil. Meine erste Frage war: „Und was genau wollt ihr jetzt damit?“ Denn reisen im Wohnmobil war für mich bis vor Kurzem einfach undenkbar. Doch dann hatten mein Mann und ich Ende September Urlaub. Ein paar Tage auf meiner Lieblingsinsel Borkum, um meine Eltern dort zu besuchen, waren schon eingeplant. Und irgendwie wollten wir auch nicht den Rest des Urlaubs zu Hause verbringen, da man eh nicht entspannt, sondern irgendwelche Dinge am Haus erledigt.

Okeeee und ich muss zugeben, irgendwie kam uns beiden die Idee, ein paar Tage uns das Wohnmobil auszuleihen und damit zu verreisen. Gesagt, getan, schon saßen wir im gepackten Wohnmobil und waren auf der Autobahn Richtung Holland, ein Campingplatz in Katwijk aan Zee sollte es werden. Zwei Tage zuvor buchten wir dort schon einen Komfort-Campingplatz, mit Strom- und Wasseranschluss und einem Abfluss für das Brauchwasser (so heißt es in Camping-Sprache, das hab ich schon gelernt). Ob das alles bei anderen Stellplätzen auch vorhanden ist – keine Ahnung, denn, wie gesagt, ich bin ein absoluter Camping-Neuling.

Tja, und was soll ich sagen, die Überschrift hat es ja schon ein wenig verraten, ich fand diese Art des Reisens bzw. des Urlaubes wirklich toll! Wir hatten Fahrräder dabei, so dass wir das Umland erkunden und einkaufen konnten. Wir waren am Strand. Es gab Kaffee morgens im Bett. Wir haben gekocht oder einfach nur gelesen, fern geschaut oder geredet. Ich habe mir Zeit genommen, um mich in die Materie des Handletterings einzulesen und auszuprobieren. Und das Beste: es war IMMER eine Toilette mit an Board, die ich beim Zelten sehnlichst vermisst habe.

Die Sanitäranlagen waren sauber und ok. Kein Luxus, aber das erwartet man auf einem normalen Campingplatz auch nicht. Warmwasser gab es beim Duschen für 6 Minuten, da musste ich mich schon ziemlich beeilen, aber auch das war kein Hindernis. (O-Ton meiner Mutter, als ich mich darüber beschwerte: „Wer duscht denn länger als 6 Minuten?“ Ähh … ICH!)

Ich bin sehr dankbar, dass wir das Wohnmobil nutzen durften. Und eines steht fest: wir werden es auch in Zukunft liebend gerne wieder ausleihen! (DANKE für die großzügige Leihgabe des tollen Wohnmobils!!!) Ganz ehrlich, darauf freue ich mich schon sehr!

Lisa ♥ Camping (oder besser gesagt: Urlaub mit dem Wohnmobil)

 

Das Foto vom Titelbild ist passenderweise bei HEMA in Holland entstanden.

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