Lisa liebt Amsterdam! Und Holland sowieso!

Amsterdam ist einfach nur schön. Eigentlich wie jede Stadt in Holland! Die Grachten, die das Stadtbild prägen, dicht an dicht gedrängte Häuschen und ein buntes Treiben in allen Gassen.

Wir waren im März eine Woche in Amsterdam. Eine Woche, in der wir Amsterdam besser kennenlernen konnten und nun noch mehr lieben.

Vor der Reise habe ich verschiedene Blogs und Reiseberichte mit Insider-Tipps zu Amsterdam gelesen. Mal mehr, mal weniger gut. Schließlich ist es subjektiv, was man an einer Stadt kennenlernen möchte und lieben lernt. Deshalb kommen jetzt meine höchst persönlichen „Lisa liebt Amsterdam-Tipps“:

Die Metro von Amsterdam oder auch einchecken, auschecken.

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Die Metro von Amsterdam ist im Vergleich zu anderen Großstädten super einfach! Zwei Bahnsteige, mehrere Bahnen, fertig! Erster Amsterdam-Tipp: Nutzt die Metro, Bus und Straßenbahnen. Unser Hotel/Hostel war ca. 15 Minuten von Amsterdam Central entfernt. Mit der Metro ist es selbst für uns Dorfkinder kein Problem gewesen in die Innenstadt zu gelangen. Die Metro (54 – Richtung Central) kommt alle 10 Minuten. Und sogar pünktlich!

Foodhallen Amsterdam oder auch Fresstempel in hübschester Verpackung und Streetfood Festival all the time

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In einer alten Remise mit ausgedienten Schienen auf dem Boden, alte Backsteine, hohe Decken – die Foodhallen Amsterdam haben sich wirklich ein hübsches Gebäude ausgesucht. Sonntags morgens, 11:00 Uhr, die Foodhallen öffnen. Wir sind natürlich überpünktlich vor Ort und können den Köchen an den einzelnen Ständen bei den Vorbereitungen über die Schulter schauen. Emsiges Treiben herrscht hinter den kleinen Büdchen, es wird geschnibbelt, gebraten, zubereitet und gekocht! Es duftet nach Burgern und Gewürzen.

Zum Frühstück gibt’s erstmal einen Latte Macchiato und einen Joghurt mit Mango, Walnüssen und gehackten Brownies, beides teuer aber lecker. Bezahlt wird bequem mit Kreditkarte. Ein kleiner Schock für mich als Kreditkarten-Neuling: ohne Geheimzahl und ohne Unterschrift! Augen zu, Karte durchziehen, fertig! Das Motto könnte mir gefallen! Besonders wenn man als Gegenleistung bestes Essen bekommt. Das Pulled Pork Sandwich von Smokey Goodness war der Oberknaller und der Burger von The Butcher sah einfach nur köstlich aus!

Macht auf jeden Fall auch noch einen Abstecher in die kleinen Lädchen drumherum und in den gegenüberliegenden Store: The MAKER STORE Amsterdam! Dort gibts wunderbare Produkte von (noch) unbekannten und kleinen Designern. So etwas liebe ich besonders.

Rijksmuseum und das Moco Museum

 

Es gibt ja auch noch eine andere Welt, in der man nicht isst, Kaffeepausen einlegt oder shoppt. Wir waren auch kulturell unterwegs! Zuerst im Rijksmuseum. Da ich hier ja meine persönlichen Amsterdam-Empfindungen schreibe, darf ich das sagen: barocke Kunst ist absolut nichts für mich und macht mich depressiv. Deshalb war das Rijksmuseum für mich nur wegen des imposanten Baus und der tollen Architektur einen Besuch wert. Da konnten selbst Impressionisten wie Vincent van Gogh keine Abhilfe schaffen. Aber die kostenfreie App, mit der wir durch das Museum geführt wurden, war ganz nett. Unsere Kopfhörer haben wir selbst mitgebracht und zuvor ein E-Ticket gekauft. So vermeidet man lange Wartezeiten.

Zum Glück war gleich gegenüber des Rijksmuseums eine Bansky Ausstellung im Moco Museum. Bansky verfolge ich schon lange und bewundere seine Streetart Kunst mit politischem Hintergrund. Den Streetartkünstler Bansky lernte man in der Ausstellung nun auch als „Drinnenkünster“ kennen. Immernoch politisch kritisch, bunt und stylisch – eine perfekte Mischung für mich. Bis zum 30. August 2017 ist die Bansky Ausstellung noch im Moco Museum zu finden.

9 Straatjes – einfach nur wundervoll und wunderschön

  

Gefühlt waren wir jeden Tag in mindestens einer der neun Straßen (9 straatjes). Und das war auch gut so!!! Es scheint, als seien es weit mehr als nur 9 Straßen, die gefüllt sind mit kleinen Krims-Krams-Läden, Boutiquen, Cafés, Bars, Restaurants und vor allem mit ganz viel Liebe und Herzblut. Hier schlägt mein Herz Purzelbäume und hier zeigt sich Amsterdam tatsächlich von seiner für mich typischen Seite. Farbenfroh und holländisch. Die typischen, süßen Häuschen, die engen Bürgersteige und Wege, die Brücken und Grachten, das bunte Treiben.

Ich gerate ins Schwärmen! Der Kaffee bei Screaming Beans war ebenso köstlich wie die Waffel to go an der Ecke. Ein Abstecher ins Pluk Amsterdam muss auf jeden Fall eingeplant werden. Leider war bei schlechtem Wetter der Laden komplett überfüllt (wahrscheinlich ist er immer rappelvoll), aber Deko und Krimskrams lassen sich auch so herrlich shoppen. (Und auch online!!!) Und die super Food-Speisen machen schon fast satt, wenn man sie nur auf Instagram herzt.

Frühstück – beste Mahlzeit des Tages

Food, mein Stichwort! Meine liebste Mahlzeit, besonders im Urlaub, ist tatsächlich das Frühstück! Ei Ei Ei!!!!! Kaffeeeeeeee ohne Ende und ich bin glücklich! Bewusst haben wir uns die Bar Bukowski aus den Weiten des Internets ausgesucht, um auch mal andere Ecken von Amsterdam zu sehen. Was soll ich sagen: mein knuspriges Brot hatte alles, was es brauchte: Ei und Bacon. Ein top Start in den Tag. Egal zu welcher Tageszeit, die Kellnerinnen und Kellner sind immer und überall super nett, aber wir Deutschen lieben eine prompte Bedienung. Das blieb so manches Mal auf der Strecke. Da heißt es einfach: Urlaubsmood an und Geduld auf endlos stellen. Dann lässt sich alles viel besser genießen!

Katwijk – Ein Tag am Meer (muss sein)

Von Amsterdam aus, hört man das Meer schon rufen. Wenn auch sehr leise. Ein kleiner Zwischenstopp in Haarlem verstärkt den Ruf des Meeres. Haarlem gehört auch zu meinen Top Reisezielen Hollands (neben Alkmaar!!!). Und ist auf jeden Fall immer eine Reise, für uns diesmal nur ein Zwischenstopp, wert. Da wir die Nordsee lieben haben wir schon viele Küstenorte Hollands besucht: Zandvoort, Bergen/Bergen Aan Zee, Egmond/Egmond aan Zee, … deshalb steuerten wir Katwijk aan Zee an. Zur Abwechslung. Und haben es nicht bereut! Die neu angelegten Dünen laden so herrlich zum Spazieren ein!!!!!! (Unter den Dünen versteckt sich übrigens die längste Tiefgarage, die ich je gesehen habe.) Der Blick auf den Strand und aufs Meer ist immer gegeben und die Strandpavillons laden zum Verweilen, essen und trinken ein. Herrlich!

Ich liebe es, meinen Latte Macchiato zu schlürfen und direkt aufs Meer zu schauen. Abends dann waren wir im Strandpavillon und Fischrestaurant KW 106 – zu Anfang die einzigen Gäste, da wir früh Hunger bekamen. Nordseeluft macht hungrig! Da es die Karte nur auf holländisch gab, bestellte ich grob irgendwas mit Fisch. Eigentlich nicht so meine Art, aber ich war einfach glücklich vom „Tag am Meer“ und dachte: was soll mir schon passieren. Was mir dann passiert ist, war reine Kunst – optisch und geschmacklich!!! An alle Fischesser: hin da!!!!

Sissy Boy – Lifestyle, Mode, Einrichtung

Bestimmt nicht neu, aber von mir neu entdeckt. Vielleicht lebe ich hinterm Mond, aber ich muss das Konzept von Sissy Boy mal kurz abfeiern! Schon als wir 2016 in Bergen waren, ist mir der kleine Laden aufgefallen. „Es geht dabei um ausgefallene Kombinationen und um die besonderen Verbindungen, die daraus entstehen können; Mode mit Inneneinrichtung, Styling mit Living, ein Kleid mit Accessoires.“ So heißt es auf der Website des Unternehmens. Schöne Klamotten, tolle Homestyle-Accessoires UND (wenn man Glück hat auch) Kaffee & Co, dazu eine stylische Ladeneinrichtung!!! Herrlich! Und auch online prima zu shoppen! Zum Glück!

Blue Amsterdam – 360° Rundum-Blick über Amsterdam

Unverhofft kommt oft. Bei uns jedenfalls. Durch Zufall und dem miesen Regenwetter sei Dank (s. Fotos), entdeckten wir das blue Amsterdam. Tourimäßig und mit Regenschirm schoben wir uns durch die Einkaufsstraße, bis der Regen unerträglich wurde. Eigentlich wollten wir uns nur kurz im Einkaufscenter, das zu der Zeit eine Riesenbaustelle war, unterstellen. Doch der Hinweis auf das blue Amsterdam, dem Pfeil zum Aufzug und der Hunger trieben uns in die oberste Etage. Komplett verglaste Front, Sticker an den Fenstern, die zeigen, welche Gebäude man erkennt, schöne Einrichtung, nettes Personal, gutes Essen und Trinken – was will man mehr? Regenpause wurde optimal genutzt. Bei besserer Sicht macht das blue bestimmt noch mehr Spaß.

Und hier noch kleine Tipps:

  • Der in vielen Apps und Tipps beschriebene „Flohmarkt Waterloplein“ war für uns Flohmarktfans ein Reinfall.
  • Datenroaming ist goldwert. Google Maps ebenfalls.
  • Parkgebühren (z. B. in Haarlem) sind unverschämt teuer! Waffeln an der Ecke auch (aber lecker)
  • Samstags sind wir in die Partymeile geraten. Ausnahmezustand3000!
  • Sogar das Rotlichtviertel sieht schön aus.
  • Passt auf die wild gewordenen Fahrrad- und Rollerfahrer auf.

Lisa ♥ Amsterdam! Holland! Die Nordsee! Ich komme wieder! Immer und immer wieder.

Alle Fotos gehören mir. Aufgenommen mit meinem iphone 6. Nicht der Brüller, auch das Wetter hat nicht so ganz mitgespielt. Nur beim „Tag am Meer“ war es sonnig und schön. Aber selbst bei Regen ist Amsterdam einfach nur schön.

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6 Kommentare

  1. Hi Lisa, ich war auch gerade in Amsterdam, aber die Foodhallen habe ich leider ausgelassen, Mist! 😉 Dafür war ich aber in den 9 Straatjes, das ist wirklich eine niedliche Ecke. Ich war im Ree 7 auf einen Minztee und nur kurz einmal einen Blick auf die Produkte bei Pluk werfen.
    Ich glaube, Amsterdam könnte mich auch noch einmal reizen. Ich fand es irre, in riesigen Trauben mit anderen Radzufahren. 🙂
    Liebe Grüße
    Melina

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